Vom 21. – 30. Januar 2026 findet in Berlin zum zweiten Mal die von Autor, Musiker und Galerist Andreas Lechner realisierte Veranstaltungsreihe KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN statt. Die interdisziplinäre, internationale Kulturinitiative gestaltet im Umfeld des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus Erinnerungskultur jenseits ritualisierter Formen als lebendige, vielstimmige, sinnlich erfahrbare und politisch relevante Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart.
Der Initiator und Koordinator Andreas Lechner kommentiert dazu: „In Zeiten zunehmender rechter Ideologien und wachsendem Antisemitismus will das Projekt Räume schaffen, in denen Kunst nicht nur unterhält, sondern aufrüttelt.“
2026 tritt KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN gemeinsam mit ‚Fortschritt durch Kunst e.V.‘ an. Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. Die Kooperation mit dem Ukrainischen Institut beleuchtet die jüdische Geschichte der Ukraine.
Nach der erfolgreichen Veranstaltungsreihe 2025 – u.a. mit einer mehrstündigen Lesung aus Peter Weiss’ Ästhetik des Widerstands in der Sophienkirche – sind in diesem Jahr wieder eine Reihe Veranstaltungen mit bekannten Künstlerinnen wie der Schauspielerin Angela Winkler, dem Schauspieler Martin Feifel und dem Ensemble Sonat Vox.
Tickets zu den einzelnen Veranstaltungen über Evntbrite: Bitte beachten Sie, dass sämtliche Ticketbuchungenvom Umtausch und der Stornierung ausgeschlossen sind.
Mittwoch, 21. Januar 2026 Galerie & Bar Tor218 Artlab
Beginn der Theatervorstellung: 19:00 Uhr (bis ca. 20:30 Uhr)
Vernissage: 20:30 Uhr
Eröffnung
Theater mit Martin Feifel
und Ausstellungseröffnung:
PETER BURCHIA
SGRAFFITO
& ANNA MESNIANKINA
Der Schauspieler und Maler Martin Feifel, präsentiert zur Eröffnung von KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN 2026 Franz Kafkas Ein-Personen-Stück „Ein Bericht für eine Akademie“ - ein ergreifender Text über Anpassung, Freiheit und die Suche nach einem Ausweg aus erdrückenden Verhältnissen.
Im Anschluss an die Vorstellung ist das Theaterpublikum eingeladen zur Vernissage der Ausstellung von Peter Burchia. Ein Abend, an dem Kunst, Theater und Geschichte in Interaktion treten – und zeigen, wie sehr Vergangenheit und Gegenwart unser kulturelles Gedächtnis prägen.
Für die Eröffnung haben zwei Künstler Werke geschaffen die sich gegenüberstehen und miteinander in Dialog treten:
TRIPTYCHON
Erinnerung im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Gegenwart
ANNA MESNIANKINA & PETER BURCHIA.
Anna Mesniankina lebt und arbeitet in Deutschland. In ihren abstrakten Arbeiten erforscht sie das Zusammenspiel von Form, Farbe und Textur als Ausdruck innerer Zustände und emotionaler Bewegung. Peter Burchia, ein Südtiroler Künstler, setzt sich mit der Geschichte seiner Familie auseinander. Seine Eltern gehörten zur Generation, die 1939 aus Südtirol nach Deutschland auswanderte und später als sogenannte „Rückkehrer“ in die Heimat zurückkehrte.
Beide Positionen spiegeln das zentrale Thema: „Vergangenheit und persönliche Geschichte“ und laden dazu ein, über individuelle Biografien wie auch kollektive Erfahrungen nachzudenken.
Samstag, 24. 01. 2026 - 19:30 Uhr – Sophienkirche Große Hamburger Str. 29-30, 10115 Berlin 19:30 Uhr (ab 19 Uhr Einlass)
Eröffnungskonzert
Chorkonzert mit Lesung Sonat Vox und Angela Winkler
Raumkonzeption: Anna Mesniankina
Dieses Konzert des Männerstimmenensembles Sonat Vox gedenkt der Opfer des Holocausts und stellt Werke in den Mittelpunkt, die Hoffnung, Glauben und Erinnerung in Zeiten größter Dunkelheit hörbar machen. Angela Winklers Interpretation des Sintessa-Monologs aus DAS RAD DES GLÜCKS von Werner Fritsch verschmilzt auf besondere Weise mit der musikalischen Atmosphäre des Konzerts und erweitert so den Klangraum der Erinnerung um eine eindringliche, menschliche Stimme. Gegründet 2015 von Justus Merkel, hat sich Sonat Vox zu einem der führenden Chöre Deutschlands entwickelt.
Die Schauspielerin Angela Winkler verleiht Sintessas Stimme Präsenz und Tiefe. Ihre Interpretation verschmilzt auf besondere Weise mit der musikalischen Atmosphäre des Konzerts und gedenkt der Opfer des Holocausts, stellt Werke in den Mittelpunkt, die Hoffnung, Glauben und Erinnerung in Zeiten größter Dunkelheit hörbar machen.
Programm:
Rudolf Mauersberger (1889–1971): Herr, lehre doch mich Wie liegt die Stadt so wüst Felix Mendelssohn-Bartholdy: Mitten wir im Leben sind John Conahan (*1975): Ani Ma’amin (1975) Kim Andre ́ Arnesen (*1980): Even When He Is Silent (1980) Matthew Armstrong (*1980): Elegy for Dachau (1980) Jake Runestad (*1986): I Will Lift Mine Eyes & Amy Beach: Peace I leave with you Amy Beach (1867–1944): Peace I leave with you
Unterstützt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Sonntag, 25. Januar Kino Babylon 2 Rosa-Luxemburg-Platz
Filmvorführung im Kino Babylon:
Claude Lanzmann
SHOAH Teil 1–4
Beginn:14 h (eine Pause - Ende 23 Uhr.
Mit SHOAH (Frankreich 1974–1985) fand Claude Lanzmann Bilder für das Unzeigbare und Worte für das Unaussprechliche. Sein neuneinhalbstündiges Meisterwerk dokumentiert mit unerreichter Eindrücklichkeit die Vernichtung der europäischen Juden durch den Nationalsozialismus.
SHOAH gilt bis heute als der wichtigste Film über den Holocaust.
27. 01. 2026 –– Galerie & Bar Tor218Artlab
Torstraße 218, 10115 Berlin Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr
„Keine Schonzeit für Juden“ Von und mit: Rafael Seligmann
Es liest: Almut Zilcher Moderatorin: Sophia Spiliotis
LESUNG von und mit Ralf Seligmann aus dem Buch „Keine Schonzeit für Juden“ (Herder Verlag).
Rafael Seligmann beschreibt in seinem Buch messerscharf den neuen Antisemitismus. Als Deutscher und Jude zeichnet der Autor die gesellschaftlichen Entwicklungen auf, die sich seit einigen Jahren in Deutschland vollzogen haben.
Der bekannte Publizist schreibt für eine neue Streitkultur, ein schonungsloser Erfahrungsbericht über die Beiläufigkeit des Antisemitismus, ein Plädoyer für mehr Empathie in der Gesellschaft.
Es liest die Schauspielerin Almut Zilcher, Moderation: Sophia Spiliotis (EVZ).
30. 01. 2026 - 20:00Uhr – Sophienkirche Große Hamburger Str. 29-30, 10115 Berlin
Konzert und Performance Yuriy Gurzhy und Mariana Sadovska
Nicht vorbei – Stimmen der Erinnerung
Raumkonzeption: Anna Mesniankina
Zusammen mit dem Ukrainischen Institut thematisiert das Duo Yuriy Gurzhy und Mariana Sadovska in ihrer Performance das Massaker von Babyn Jar als künstlerische Auseinandersetzung mit historischen Orten des Schreckens und der Erinnerung. Mariana Sadovska stammt aus Lwiw und lebt in Köln. Yuriy Gurzhy ist in Charkiw aufgewachsen und lebt in Berlin. Das Duo entwickelte ein Repertoire aus eigenen Kompositionen, traditionellen Liedern und Vertonungen jüdisch- ukrainischer Lyrik aus verschiedenen Epochen. Chassidische Nigunim gleiten über in ukrainische Volksweisen. Was
3 heißt erinnern, wenn der Krieg zurück ist, wenn das Gestern im Heute explodiert? Gemeinsam suchen sie nach möglichen Antworten, mit einem Konzert, das Erinnerung nicht als Pflichtübung, sondern als künstlerische Notwendigkeit versteht: radikal subjektiv, klanglich risikofreudig und getragen von der Überzeugung, dass Vergangenheit immer Gegenwart ist.
Präsentiert vom Ukrainischen Institut, einer staatlichen Einrichtung, die sich der weltweiten Förderung und Präsentation der ukrainischen Kultur widmet, sowie kulturelle Beziehungen zu anderen Ländern aufbaut und pflegt.
Die Malerin Anna Mesniankina hat für die Performance einen Teil eines Triptychons geschaffen, das im Kirchenraum projiziert und im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wird. Das Bild wird parallel zur Performance gezeigt und schafft so einen dialogischen Raum zwischen künstlerischer Reflexion und körperlich-performativer Erfahrung.
Unterstützt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und Ukrainisches Institut.
ÜBERREGIONAL
Wege der Erinnerung – Eine performative Bahnfahrt gegen das Vergessen
Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Kultur gegen das Vergessen“, gestaltet LOKSTOFF! Theater im öffentlichen Raum am 27. Januar, dem Gedenktag der Befreiung von Auschwitz, einen Beitrag für Baden-Württemberg.
Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Bahnfahrt von Stuttgart zur KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz, einem ehemaligen Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Während der Fahrt liest das Ensemble von LOKSTOFF! Biografien deportierter und ermordeter Menschen aus Stuttgart – Texte über die Tage des Abschieds, das Packen, das Verlassen der Wohnungen, den Weg zum Sammelplatz und den Beginn der Deportation.
Am historischen Ort zeigen Jugendliche die Theaterproduktion „Gegen das Vergessen – Erinnern für das Morgen“, begleitet von Fotografien aus der internationalen Ausstellung von Luigi Toscano. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten der Überlebenden Eva Fahidi und Amira Gezow. Die Inszenierung endet mit der Fabel „Der braune Morgen“ von Franck Pavloff.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz zu besuchen.
Start: Stuttgart Hauptbahnhof Datum: 27. Januar 2026 Uhrzeit: ca. 19 Uhr Dauer: ca. 2 Stunden (inkl. Rückfahrt)
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Nicola.Merkle@lokstoff.com.
Der genaue Treffpunkt sowie die Abfahrtszeit werden nach der Anmeldung mitgeteilt. Die Veranstaltung findet teilweise im Freien statt – bitte warme Kleidung, festes Schuhwerk sowie eine Taschenlampe oder andere Lichtquelle mitbringen.
Die Bahntickets müssen von den Teilnehmenden selbst gekauft werden.
Im Frühjahr wird LOKSTOFF! noch 2 Vorstellungen für Schüler*innen zeigen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte ebenfalls an Nicola.Merkle@lokstoff.com
Gefördert von der Berthold-Leibinger-Stiftung, Stolperkunst und der Wüstenrot Stiftung.
Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust in Berlin Mitte
→ AUSSTELLUNG + FILMVORFÜHRUNGEN + LESUNGEN →
Der Internationale Tag des Gedenkens (International Holocaust Remembrance Day) wurde 2005 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und erinnert jährlich am 27. Januar an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. An diesem Tag wird weltweit der Millionen Menschen gedacht, die dem Holocaust zum Opfer fielen.
Eine Gruppe von Künster:innen hat sich zusammengefunden um bei KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN mit einer Ausstellung, Filmen, Lesungen am Wochenende vom
24. bis 26. Januar 2025 der Opfer zu gedenken.
Andreas Lechner, Initiator und künstlerischer Koordinator, konnte, unterstützt von Cynthia Buchheim (cynerauch-films) u.a. folgende Künsterler:innen für das Projekt gewinnen: Herrmann Beil (Dramaturg), Joseph Bierbichler (Autor und Schauspieler), Samuel Finzi (Schauspieler), Florian Karlheim (Schauspieler), Susanna Kraus (Fotografin und Schauspielerin, † 9.3.2025), Nina Kunzendorf (Schauspielerin), Anna Mesniankina (Malerin), Anne Ratte-Polle (Schauspielerin), Nils Bruno Schmidt (Schauspieler), Bernhard Schütz (Schauspieler), Mark Waschke (Schauspieler).
24. 01. 2025 –19:00 Uhr - Tor218Artlab Bar & Galerie
Torstraße 218, 10115 Berlin
Der Autor, Regisseur und Schauspieler Josef Bierbichler leitet KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN anläßlich derAusstellungseröffnung von MESNIANKINA PAINTINGS ein. Er liest Auszüge aus seinem Roman Mittelreich, bevor er am 26. Januar im Kino in der Kulturbrauerei den auf dem Roman basierenden Film ZWEI HERREN IM ANZUG vorstellt.
In der Galerie werden die Bilder von Anna Mesniankina gezeigt, die bis Ende 1. Mai zu sehen sind. Die Malereien zeigen Elemente aus der Natur bis hin zu abstrakten Kompositionen. Ihre Bilder sind eine komplexe innere Reflexion auf das aktuelle Zeitgeschehen.
Andreas Lechner, Richard Arame und Jens Schmidl beglieteten den Abend musikalisch begleiten.
25. 01. 2025 - 17:00 Uhr - Kino in der KulturBrauerei,
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
DIE ERMITTLUNG ist ein 240-minütiger Kinofilm des Regisseurs RP Kahl. Es ist ein Hybridprojekt aus Film, Theater und Broadcast-Elementen, Der Film nutzt als Drehbuch das Theaterstück „Die Ermittlung“ von Peter Weiss. Das Oratorium basiert auf Protokollen, Zeitungsveröffentlichungen und persönlichen Aufzeichnungen Peter Weiss‘ der Auschwitzprozesse, die in den Jahren 1963 bis 1965, in Frankfurt am Main stattfand. Im Film erzählen 28 Zeuginnen und Zeugen von ihren schrecklichen Erlebnissen und Beobachtungen im Lager.
Gezeigt wird die 4h-Version mit Pause (20:00 – 20.20 Uhr, Filmende 22:20 Uhr. Anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur RP Kahl, dem Produzenten Alexander van Dülmen und anwesenden Schauspieler:innen.
26. 01. 2025 - 11:00 Uhr (ab 10:30 Uhr Einlass)
- Kino in der KulturBrauerei,
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
Gezeigt wird der Kinospielfilm ZWEI HERREN IM ANZUG von Josef Bierbichler. Mit bayerischer Wucht und dabei auch poetisch zeigt der Autor, Regisseur und Schauspieler - nach Motiven seines erfolgreichen Romans „Mittelreich“- ein Familienepos, in dem gleichzeitig deutsche Geschichte von 1914 bis heute und ein großes Stück Heimat erzählt wird.
Im Anschluß Gespräch mit Regisseur und Schauspieler Josef Bierbichler (moderiert von Andreas Lechner).
26. 01. 2025 - 15:00Uhr – Sophienkirche,
Große Hamburger Str. 29-30, 10115 Berlin
15:00 Uhr (ab 14:30 Einlass)
LESUNG aus PETER WEISS, ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS.
Schauspieler:innen interpretieren
DIE ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS von Peter Weiss In einer Textfassung von Arved Schultze, entstanden für das Festival „Die Ästhetik des Widerstands – Peter Weiss 100” am HAU Hebbel am Ufer (2016), kuratiert von Aenne Quiñones
Mit: Nina Kunzendorf, Samuel Finzi, Bernhard Schütz, Mark Waschke, Hermann Beil, Anne Ratte-Polle, Florian Karlheim, Nils Bruno Schmidt, Gerry Jochum, Cynthia Buchheim, Mario Mentrup, Susanna Kraus, Andreas Pietschmann, Andreas Lechner u.a.
LESUNG aus PETER WEISS, ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS. Schauspieler:innen treten auf mit einer Interpretation der Texte von Peter Weiss. Es lesen u.a.: Bernhard Schütz, Samuel Finzi, Nina Kunzendorf, Mark Waschke, Hermann Beil, Florian Karlheim, Niels Bruno Schmidt, Susanna Kraus, Cynthia Buchheim, Andreas Pietschmann. Dank an: Arved Schultze (freischaffender Dramaturg) und das Theater HAU (Hebbel am Ufer).
Zur Lesung ist eine Soundcollage mit der Musik des Holocaustüberlebenden Bob Rutman zu hören.
Peter Weiss (1916–1982) war ein deutsch-schwedischer Schriftsteller, Maler und Filmemacher, bekannt für seine politisch engagierten Werke. Geboren in Deutschland, emigrierte er 1939 nach Schweden, wo er den größten Teil seines Lebens verbrachte. Sein bekanntes Drama Die Ermittlung basiert auf den Aussagen / oder Akten der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und beleuchtet die Gräueltaten des Holocaust. Weiss setzte sich in seinen Arbeiten kritisch mit Themen wie Macht, Gerechtigkeit und menschlichem Leid auseinander.
Der deutsch-amerikanische Künstler, Musiker und Komponist Bob Rutman wurde 1931 in Berlin geboren und emigrierte 1938 mit seiner Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA. Nach dem Fall der Berliner Mauer kehrte Rutman 1990 dauerhaft in seine Geburtsstadt zurück und wurde zu einem festen Bestandteil der Berliner Kunstszene. Er starb 2021 in Berlin.
KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN entstand in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Sophienkirche e.V., Leonine Studios, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Film & Mischwaren, Suhrkamp Verlag, X Verleih AG, Franz Meiller Stiftung, Neue Berliner Illustrierte Zeitung, Kino in der Kulturbrauerei und vielen anderen Unterstützerinnen und Unterstützern.
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